Diplomacy kam 1959 als Brettspiel auf den Markt, nachdem Allan B. Calhamer fast 20 Jahre daran entwickelt hat. Das Spiel lebt vor allem von den diplomatischen Verhandlungen der Spieler.

You’ll have a hard job patting a Diplomacy player on the back - there isn’t much room amidst the forest of knife handles. ― Keith Hazelton

Man denke sich Risiko ohne Zufallseinfluß durch Würfel. Stattdessen können Einheiten (auch von verschiedenen Spielern) kooperieren. Das Spiel wurde dann vor allem als Briefspiel bekannt und ist inzwischen auch per E-Mail und Web spielbar. Man könnte das Spielprinzip auch als Thirty Xanatos Pileup beschreiben. Wer sowohl Risiko als auch Poker mag und gerne mal hinterhältige Pläne schmiedet dürfte mit Diplomacy seine Freude haben.

It's 'Big Brother' in a board game. ― Manus Hand

Mehr Informationen

Die beste Informationsquelle ist auf jeden Fall das Diplomacy Archive mit seiner stattlichen Menge an gutsortierten Artikeln. Die meisten dieser Artikel sind jedoch recht alt, wobei sich natürlich das Spielprinzip nicht geändert hat.

Die zweite wichtige Quelle ist The Diplomatic Pouch. Die Seite ist etwas seltsam zu bedienen. Oben rechts unter The Zine findet sich das Archive des Magazins. Die Artikel sind aktueller, dafür aber nicht thematisch sortiert.

Spielen!

Spiele lässt sich Diplomacy natürlich als Brettspiel. Das allerdings mit der Schwierigkeit sieben Mitspieler für viele Stunden zusammenzubekommen.

Komfortabelste Möglichkeit ist heutzutage das Onlinespiel. Es gibt einige Websites für die verschiedensten Geschmäcker. Ich bevorzuge WebDiplomacy, weil ich die Bedienung für am besten halte. Alternativ dazu bietet WorldLeaders eine schönere und PlayDiplomacy eine puristischere Oberfläche. Beide bieten außerdem Varianten des Originalspiels an, was WebDiplomacy nicht kann. Sehen wir uns bei WebDiplomacy?

© 2010-11-27
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